• Wer prüft Leitern und Tritte?

  • Optische Inspektion Ihrer Leitern und Tritte

  • Prüfung nach BetrSichV, DGUV 208-016( früher BGI 694 / BGV D36 BGV D36 und ZH1/157)

  • Kontrolle der Vorschriften gemäß BetrSichV §3

  • Nummerierung und Anbringen der nötigen Hinweisschilder

  • Aushändigung des tabellarischen Prüfprotokolls

  • Anbringen einer Prüfplakette mit „Letzter“ und „Nächster Prüftermin“

  • Terminkontrolle / Erinnerung an die fällige Prüfung

  • Prüfung mechanischer Leitern(DGUV 208-016 Leitern und Tritte)

  • (1) Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass mechanische Leitern

  • nach Änderungen oder Instandsetzung, mindestens jedoch einmal jährlich,

  • von einem Sachkundigen auf ihren ordnungsgemäßen Zustand geprüft werden.

  • (2) Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass die Ergebnisse der

  • Prüfungen von dem Sachkundigen in ein Prüfbuch eingetragen werden.

  • Sachkundiger ist, wer aufgrund seiner fachlichen Ausbildung und

  • Erfahrung ausreichende Kenntnisse auf dem Gebiet der Leitern und Tritte

  • hat, und mit den einschlägigen staatlichen Arbeitsschutzvorschriften,

  • Unfallverhütungsvorschriften und allgemein anerkannten Regeln der

  • Technik soweit vertraut ist, dass er den arbeitssicheren Zustand von Leitern und

  • Tritten beurteilen kann. Hierzu zählen z.B. erfahrene Fachkräfte der

  • Herstellerfirmen, einschlägig erfahrene Fachkräfte der Betreiberfirmen

  • oder sonstige Personen mit besonderer Sachkunde.

  • Leitern(DIN EN 131 – 1 + 2 die wichtigsten Neuerungen)

  • Die für Leitern gültige Norm EN 131-1+2 wurde umfassend überarbeitet. Seit 01.01.2018 gelten die neuen

  • Ausgaben europaweit grundsätzlich werden alle Produkte in zwei Klassen eingeteilt. In „Professional“ und

  • „Nonprofessional“ also für gewerblichen Gebrauch und Leitern für den privaten Bereich. (Haushaltsleitern)

  • Neue Anforderung „Standverbreiterung“ .Bei allen Leitern, die als Anlegeleiter genutzt werden können, ist

  • nach der neuen Norm ab einer Länge von 3.000 mm eine Standverbreiterung nötig. Standverbreiterung bis

  • zu einer maximalen Breite von 1.200 mm, abhängig von der Leiterlänge. Durch diese neue Anforderung sind

  • bei mehrteiligen Leitern einige Funktionennicht mehr verfügbar. Bei Schiebe und Mehrzweckleitern, die

  • eingefahren länger als 3.000 mm sind, dürfen die Leiternteile nicht mehr separat genutzt werden, diese

  • Leitern sind auch nicht mehr treppengängig einsetzbar, da keine Standverbreiterung montiert ist.